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BioEffizenzdorf

Wie können wir uns von den fossilen Brennstoffen unabhängig machen und gleichzeitig etwas für unsere Umwelt tun?  

 

Mit Hilfe der Kreisverwaltung Cochem-Zell konnte zu Beginn des Jahres 2011 eine sog. Initialberatung bezüglich der umweltfreundlichen und CO2-neutralen Beheizung unserer Häuser auf Holzhackschnitzelbasis durchgeführt werden. Wir haben uns gefragt, ob ein oder mehrere Nahwärmenetze überhaupt realisierbar sind und welche Kosten auf uns alle zukommen. Die anschließend durchgeführte Dorfbefragung ergab, dass sich immerhin ca. ein Viertel aller Hausbesitzer bereit erklärten, ihre Häuser an ein Nahwärmenetz anzuschließen.

 

Es wurden dann verschiedene Arbeitsgruppen gegründet und Dörfer besucht, die bereits über größere oder kleinere Nahwärmenetze verfügen. Nach einer Besichtigung des Nahwärmenetzes in Fronhofen bei Simmern im März 2012 konnte man feststellen, dass sich die Stimmung in Teilen des Dorfes zu wandeln begann. Das Beispiel Fronhofen machte Schule und im „Überdorf“ begannen konkrete Planungen, die zu den seit 2013 in Betrieb befindlichen ersten vier Nahwärmenetzen führten.

 

Wie kann es nun weitergehen? Die zurzeit laufenden Überlegungen sehen weitere Netze auch in "Kirchalflen" vor. Durch die Zusammenarbeit mit einem renommierten Ingenieurbüro und mit Hilfe der Unterstützung durch Kreis und Land sollen verschiedene Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden, die den interessierten Bürgern demnächst vorgestellt werden sollen.  

 

Information und Transparenz waren unverzichtbare Begleiter auf dem Weg zum augenblicklichen Stand. Aber die Dorfgemeinschaft ist auch weiterhin gefragt, wenn die ersten Erfahrungen der im Betrieb befindlichen Netze ausgewertet und vorgestellt worden sind und eine Erweiterung der Nahwärmeversorgung in Alflen ins Auge gefasst wird.